3D-Druckverfahren im Überblick: FDM
Was ist FDM und wie funktioniert es?
Fused Deposition Modeling (FDM) ist ein extrusionsbasiertes Verfahren, bei dem Kunststofffilament gezielt im Bauraum abgelegt wird, um ein Bauteil zu erzeugen. Die Bauteile sind sehr steif, insbesondere im Vergleich zum Selektiven Lasersintern (SLS), was sie zu einer guten Wahl für Projekte mit Steifigkeitsanforderungen macht. FDM wird branchenübergreifend eingesetzt, da es eine Vielzahl von Materialien unterstützt – von gängigen Thermoplasten wie ABS, Polycarbonat und Nylon bis hin zu speziell entwickelten Kunststoffen wie ULTEM.
Da die typische Schichthöhe beim industriellen FDM 0,254 mm (0,010″) beträgt und das extrudierte Material im Vergleich zu anderen Verfahren relativ grob ist, lassen sich feine Merkmale möglicherweise nicht vollständig auflösen. Beachten Sie daher die in diesem Leitfaden beschriebenen Richtlinien, damit alle Merkmale wie vorgesehen hergestellt werden.
FDM erfordert außerdem für bestimmte Merkmale Stützstrukturen (löslich oder abbrechbar). Berücksichtigen Sie dies bereits beim Design, damit sich die Stützstrukturen bei der Nachbearbeitung entfernen lassen.
Fused Deposition Modeling
Vorteile
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Nachteile
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