Auswahl der Biegemethode und Blechabwicklung bei Blechbiegungen
Ich möchte ein gebogenes Blechteil entwerfen und es korrekt herstellen lassen. Nach Fertigstellung des Designs glätte ich das Blech, erhalte eine dxf-Datei und schneide es dann mit Laser oder Stanzmaschine. Mein Ziel ist es, die korrekte Blechabwicklung zu finden. Beim Modellieren von Blechbiegungen gibt es drei verschiedene Methoden: „Biegezulassung“, „Biegeunterbrechung“ und „K-Faktor“. Wie kann ich feststellen, welche Methode ich für das Design verwenden sollte, oder liefern diese drei Methoden tatsächlich dasselbe Ergebnis? Ein weiteres Problem ist, dass beim Berechnen des K-Faktors auch das Maß der Blechabwicklung gefordert wird, aber genau das ist der Wert, den ich finden möchte. Wie kann ich das wissen und in die Formel eintragen? In unserer Fertigung verwenden wir Abkantpressen mit verschiedenen Matrizen und Schneidwerkzeugen. Sollte ich für jede Matrize und jedes Schneidwerkzeug eine separate Berechnung durchführen? Oder sollte ich bereits in der Designphase entscheiden, dass dieses Teil mit dieser Form und diesem Schneidwerkzeug gebogen wird und die Biegungen im Designfile entsprechend den bisherigen Berechnungen erstellen? Kurz gesagt, welcher Weg sollte zur Gestaltung und Herstellung eines gebogenen Blechteils eingeschlagen werden?
(In der Fertigung verwenden wir in der Regel 2-3 mm Bleche und unsere Schneidwerkzeuge haben einen Radius von 0,8, Abkantpressen)